to the top
 

Symposien und Workshops

Raumübersicht zum Download

 

Parallel Session 1 – Donnerstag, 12.09.2013 – 10.30 – 12.00 Uhr

Parallel Session 1 zum Download

Symposium | Deutsch

SY01-1: Recovery: Vision einer personenzentrierten psychiatrischen Dienstleistung (SMHC) 

Gianfranco Zuaboni1, Robert Maier1, Thomas Ihde-Scholl2, Stephanie Ventling1, Giovanni Bitonti1, Marcus Scholderer1, Uwe Benning2
1Sanatorium Kilchberg, 2Promente Sana

Im deutschsprachigen Raum gewinnt der personenzentrierte Recovery-Ansatz zunehmend an Bedeutung. Die Teilnehmenden des Symposiums erhalten eine Einführung ins Thema und Beispiele der praktischen Umsetzung. Das Symposium wird vom Sanatorium Kilchberg gemeinsam mit der Stiftung Promente Sana durchgeführt. 

Symposium | Deutsch

SY01-2: Versorgung von Familien mit psychisch kranken Eltern 

Kurt Albermann1, Christine Gäumann2, Monika Alessi-Näf2, Stephan Kupferschmid3, Matthias Huber4, Benjamin Dubno2
1Sozialpädiatrisches Zentrum des Departements Kinder- und Jugendmedizin KSW, 2Integrierte Psychiatrie Winterthur - Zürcher Unterland, 3Universitäre Psychiatrische Dienste Bern, 4Zentrum Breitenstein

Übergangssituationen sind integraler Bestandteil des Alltags von Familien mit psychisch kranken Eltern. Alle Familienmitglieder sind Umbruchsituationen ausgesetzt. Je nach Krankheitsphase der Eltern wechselt die behandelnde Institution oder der Komplementärversorger. Kinder reagieren auf Übergänge ganz besonders empfindlich.  

Symposium | Français

SY01-3 : La communication dans les soins médicaux: tendances actuelles et perspectives  

Mirjam de Vries, Yves de Roten, Claudia Meystre, Jean-Nicolas Despland, Friedrich Stiefel
Centre hospitalier universitaire vaudois

La qualité de la communication entre clinicien et patient est d’une importance primordiale dans le cadre du traitement du cancer. Elle permet au clinicien d’évaluer, d’informer et de soutenir le patient et elle est associée à l’évolution favorable concernant des dimensions telles que le bien-être physique et émotionnel, le contrôle de la douleur et l’adhérence au traitement. Quels facteurs sont à la base de cette communication et comment continuer de l’améliorer ? 

Symposium | Français

SY01-4 : Perdus dans la transition entre enfant et adulte : le maillon faible de la santé mentale 

Philippe Conus1, Charles Bonsack2, Line Guillod3, Amélie Brand3, Cristina Garcia1, Esperanza Senent4, Fabienne Dutoit4, Caroline Graap4, Jacques Thonney1, Vanessa Baier5, Aymeric Faucherand5
1DP-CHUV, 2CHUV, 3DEPART, 4SUPEA / DP-CHUV, 5EMA / SUPEA

Le passage du statut d’enfant à adulte émancipe des parents, mais bouleverse aussi le réseau social et les soins. Or, la plupart des troubles psychiatriques persistant à l’âge adulte se développent durant cette période. Des moyens spécifiques sont nécessaires pour que les jeunes adultes en devenir ne soient pas perdus dans cette transition. 

Symposium | Deutsch

SY01-5: Essstörungen im Spiegel von Funktionalität und individueller Entwicklung 

Christine Poppe1, Gabiella Milos2, Dagmar Pauli3, Lisa Harke1
1Sanatorium Kilchberg AG, 2Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie am UniversitätsSpital Zürich, 3Kinder- und Jugendpsychiatrischer Dienst Universität Zürich

Essstörungen beginnen häufig in einem Lebenskontext, in dem Anpassungsleistungen gefordert sind, denen sich der Betroffene nicht gewachsen fühlt. In dem Symposium werden anhand von Fallbeispielen die Funktionen von Essstörungen, deren Bedeutung im Jugend- und im mittleren Alter sowie Möglichkeiten der gestalterischen Auseinandersetzung mit Entwicklungsschritten diskutiert. 

Symposium | Deutsch

SY01-6: Die Adoleszenz als Übergang von der Kindheit zum Erwachsenenalter und von der Schule ins Erwerbsleben: Gesundheitsförderung, Prävention und Behandlung 

Agnes von Wyl1, Karin Lehmann Niederhäuser1, Filomena Sabatella1, Gregor Berger2
1ZHAW, 2Integrierte Psychiatrie Winterthur – Zürcher Unterland

In jeder Lebensphase stellen sich unterschiedliche Entwicklungsaufgaben die bewältigt werden müssen. Besonders während der Adoleszenz stehen schwierige und für das weitere Leben entscheidende Entwicklungsaufgaben an. Die Adoleszenz wird allgemein als Übergangsphase zwischen Kindheit und Erwachsenenstatus betrachtet. In dieser Phase haben nach Havighurst Jugendliche verschiedene Aufgaben, die sie bewältigen müssen. Dazu gehören die Loslösung von den Eltern, ihre Identität in der Geschlechterrolle finden und die Berufswahl. Diese sind sehr anspruchsvolle Aufgaben, die nicht allen Adoleszenten gleich gut gelingen. In diesem Symposium möchten wir gerne verschiedene Pfade aufzeigen, die junge Menschen einschlagen können im Übergang vom Jugend- zum Erwachsenenalter.  

Symposium  | Deutsch

SY01-7: Identität – Einheit von Veränderung und Konstanz 

Daniel Sollberger, Klaus Schmeck, Marc Walter, Stefan Borgwardt
Universitäre Psychiatrische Kliniken Basel

Der Begriff der Identität hat in Philosophie, Psychologie und Psychiatrie eine lange Tradition. Mit der aktuellen sozialen Beschleunigung und der Dynamisierung des Selbst geraten die Störungen der Identität in den Fokus: Wie viel Veränderung ist tolerabel, wie viel notwendig, um eine psychische Identität zu entwickeln und aufrecht zu erhalten?  

Workshop | Deutsch

WS01-1: Psychiatrie und Psychologie in der Klinik - Hand in Hand, Hund und Katz oder Lückenbüsser

Miriam Vogel
SVKP - Schweizer Vereinigung Klinischer Psychologinnen und Psychologen

Formale und inhaltliche Zusammenarbeit von PsychiaterInnen und PsychologInnen in den Institutionen der Gesundheitsversorgung - Potentiale, Hindernisse und Lösungen. 

Atelier | Français

WS01-2 : Psychothérapie du trouble de la personnalité borderline: deux modèles, deux cas 

Ueli Kramer, Stéphane Kolly, Dominique Page
Département de Psychiatrie-CHUV

Aujourd’hui, plusieurs modèles psychothérapeutiques sont efficaces pour le traitement du trouble de la personnalité borderline. Dans la tradition psychodynamique, l’efficacité de la psychothérapie focalisée sur le transfert est soutenue par plusieurs études empiriques (par ex. Doering et al., 2010) ; dans la tradition comportementale, l’efficacité de la psychothérapie comportementale-dialectique a été démontrée à plusieurs reprises (par ex. Linehan et al., 2006), où notamment les modules de groupe « Gestion des émotions » ont fait leur preuve. Le présent atelier introduit le participant à ces deux modèles thérapeutiques, côte à côte, tout en illustrant par un cas clinique la pratique de l’intervenant. La discussion amènera des éléments de comparaison entre ces modèles d’intervention.

Workshop | Deutsch

WS01-3: Politische Impulse zur psychiatrischen Versorgung, und was nun? (SMHC) 

Daniel Bielinski
Psychiatrische Klinik Königsfelden

Im September 2010 nahm der Ständerat das Postualt von Ständerat Stähelin "Zukunft der Psychiatrie" an. Sein Anliegen: Das psychaitrische Angebot befindet sich in einem starken Wandel. Die GDK-Richtlinien 2008 fordern einen Ausbau ambulanter, aufsuchender Angebote und eine verbesserte Triage. Die überlasteten und kostenträchtigen stationären Kapazitäten sollen tendentiell verringert werden. Es braucht mehr Ambulatorien und Tageskliniken. Die unterschiedliche Finanzierung von stationärer und ambulanter Behandlung erschwert diesen Prozess und setzt Fehlanreize. Der Bericht soll darlegen wie im Zuständigkeits- und Regelungsbereich des Bundes Hemmnisse dieser Entwicklung beseitigt werden können. 

Workshop | Deutsch

WS01-4: Wenn PsychotherapeutInnen älter werden 

Katharina Ley
Eigene psychoanalytische Praxis

Die Vorstellung lebenslanger Praxistätigkeit ist bei vielen Selbständigen eine verlockende und identitätsstabilisierende Phantasie. Wir erörtern, was ein gutes Beenden der psychotherapeutischen Arbeit bedeutet und beinhaltet. Weiter geht es darum, die eigenen vielfältigen Entwicklungsaufgaben im Älterwerden angemessen wahrzunehmen. 

Workshop | Deutsch

WS01-5: Eine Kurzintervention zur Unterstützung der Bewältigung des Übergangs von der Klinik nach Hause 

Anna Hegedüs1, Bernd Kozel1, Johann Behrens2, Christoph Abderhalden1
1Universitäre Psychiatrische Dienste (UPD) Bern, 2Institut für Gesundheits- und Pflegewissenschaft der Medizinischen Fakultät der Universität Halle-Wittenberg

Im Workshop wird die Kurzintervention Übergangsbegleitung vorgestellt. Sie besteht aus einem strukturierten Gespräch über mögliche Stolpersteine nach dem Austritt und einem Kontakt zum Betroffenen nach der Entlassung (Anruf, Mail, SMS, Treffen). Dadurch sollen die mit dem Übergang verbundenen Belastungen oder Rückfälle reduziert werden. 

Workshop | Deutsch

WS01-6: ”I`m not a Girl, not yet a Woman“ (Britney Spears) Psychodramagruppen im Entwicklungsübergang der Adoleszenz. Vom Symboldrama über Soziodrama zum Psychodrama

Renato Barco
Kinder-und Jugendpsychiater

Die Adoleszenz, als Übergang mit all den Herausforderungen zur Identitätsbildung und Bestehen der Entwicklungsaufgaben, kann durch Identitätskrisen begleitet sein. Die spezifische Arbeit mit Adoleszenten in einer Psychodramagruppe ist Inhalt unseres Workshops

Atelier | Deutsch & Français

WS01-7 : Questionnaires de satisfaction et évaluation des soins en psychiatrie et psychothérapie de l’enfant et de l’adolescent: quelle utilité ?

Hélène Beutler1, Michael Renk2, Robert A. Richardson2, André Della Casa3, Verena Schönbucher4
1Universitäre Psychiatrischer Dienst Kinder-und Jugendpsychiatrische Klinik Bern, 2Centre Neuchâtelois de Psychiatrie - Enfance et Adolescence, 3Kinder- und Jugendpsychiatrischer Dienst des Kantons Zürich, 4Kinder- und Jugendpsychiatrische Dienste St. Gallen

Quels sont les outils et les démarches qui livrent des indications sur la qualité de nos traitements. Que révèlent-ils, quelles en sont les limites ? Partant des expériences concrètes et des projets de recherche actuellement en cours, la place des questionnaires de satisfaction  dans l’évaluation de la qualité de nos soins  sera discutée.

Workshop | Deutsch

WS01-8: Berufe im Übergang – Wie entwickeln sich die Berufsbilder Psychiater und klinischer Psychologe in Zeiten der Ressourcenverknappung? (SMHC) 

Samuel Rom1, Hanspeter Flury2
1Klinik Schützen, 2Klinik Schützen Rheinfelden

In einem multiprofessionellen Workshop diskutieren wir Szenarien für eine patientengerechte Behandlung und fragen uns, was können Psychiater und was klinische Psychologen zur patientengerechten, qualifizierten Behandlung beitragen. 

Workshop | Deutsch

WS01-9: TARPSY; Leistungsorientierte Finanzierung der stationären Psychiatrie (SMHC)

Josef Müller1, Simon Wieser2, Urs Schönenberger3, Janine Landtwing4, Edy Felber5
1Psychiatrische Dienste Graubünden, 2ZHAW, 3H+, 4GD ZH, 5PDGR

Aus dem Projekt "TARPSY" Entwicklung der stationären Tarifstruktur wird der aktuelle Stand aufgezeigt. Die Erkenntnisse aus der ersten vollständigen Datenauswertung präsentiert.  Lösungsansätze für den stationären und tagesklinschen Bereich vorgestellt und die zukünftigen Herausforderungen und Erwartungen werden diskutiert.

Das KVG verlangt auch im Bereich der Psychiatrischen Kliniken eine nationale einheitliche Tarifstruktur. H+ und die GD ZH führt im Autrag der CH-DRG das Projekt TARPSY.

Die SMHC will mit diesem Workshop die Besucher informieren und neue Klinken für das Projekt motivieren.

Parallel Session 2 – Donnerstag, 12.09.2013 – 14.45 – 16.00 Uhr

Parallel Session 2 zum Download

Symposium | Deutsch

SY02-1: Innerpsychische Übergänge und Transformationen in psychoanalytischen Therapien 

Bianca Gueye1, Hanspeter Stutz2, Eckhardt Friedrich1
1Freud-Institut Zürich, 2Psychoanalytisches Seminar Basel

Psychotherapeutische Prozesse stehen für Entwicklung, zum Beispiel in der Symptomatik, dem Beziehungsverhalten, dem Existenzgefühl, der Fähigkeit zu Verbalisieren. Das Zusammenspiel zwischen subjektiver Entwicklung und Fluktuation der Abwehrmechanismen führt zu diagnostischem Wandel. Es werden klinische Fälle dargestellt und besprochen.  

Symposium | Français

SY02-2 : L’hôpital psychiatrique – Un modèle dépassé ? 

Georges Klein
Département de Psychiatrie et Psychothérapie de l’Hôpital du Valais Romand

L’utilité, voire même la nécessité de l’hôpital psychiatrique a fortement été mise en question par différents mouvements réformateurs et contestataires au sein et autour de la psychiatrie. Par surcroit, la tendance générale au virage ambulatoire actualise cette mise en question. 

Symposium | Français

SY02-3 : Transition vers le travail: poison ou médicament ?

Christine Besse1, Charles Bonsack1, Brigitta Danuser2, Wolfram Kawohl3, Bettina Bärtsch3
1Psychiatrie Communautaire CHUV, 2IST, 3Psychiatrische Universitätsklinik Zürich

L’emploi, devenu rare, stressant, est pourtant recherché par les patients psychiatriques, alors que les ateliers protégés ne concordent plus à leurs attentes. Examinons la transition entre troubles psychiques et travail dans toutes ses dimensions, directions et aspects (bivalence du travail, interdisciplinarité, travail de terrain). 

Symposium | Deutsch

SY02-4: Multisystemische Therapie – Bedeutung von evidenzbasierten Therapieverfahren in der kinder- und jugendpsychiatrischen Versorgung, klinisches Indikationsspektrum 

Bruno Rhiner1, Klaus Schmeck2, Ute Fürstenau1, Marc Schmid2, Tania Pérez2
1Kinder- und Jugendpsychiatrischer Dienst Thurgau, 2UPK Basel

Die Multisystemische Therapie gilt als das am besten evaluierte Verfahren zur Behandlung von Jugendlichen mit einer Störung des Sozialverhaltens. Adaptionen des Programmes erlauben Behandlungen von Kindern in Familien, die von Vernachlässig und Gewalt betroffen sind sowie von Jugendlichen mit schweren Abhängigkeitserkrankungen.  

Symposium | Deutsch

SY02-5: Kooperative psychiatrische und sozialpädagogische stationäre Behandlung bei schweren Störungsentwicklungen im jugendlichen und jungerwachsenen Alter 

Andreas Andreae1, Oliver Bilke-Hentsch2, A. Häfliger1, T. Berthel1,C. Campanello2, M Nielsen2, N. Jenkel3, M. Schmid3, C. Reim1, C. Gäumann1
1Integrierte Psychiatrie Winterthur - Zürcher Unterland, 2Modellstation Somosa Winterthur, 3Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie der Universität Basel

Schwere Störungsentwicklungen in der Adoleszenz sind meist mit Erziehungs- und Verhaltensschwierigkeiten sowie Sozialisationsabweichungen verbunden. Sozialpädagogische Kompetenz macht die Psychiatrie wenig nutzbar. Es werden Modelle, Arbeitstools und Erfahrungen der Zusammenarbeit diskutiert.

Symposium | Deutsch & Français

SY02-6: Etat confusionnel aigu (délirium) chez l’âgé 

Julius Popp1, M. Henk Verloo2, Monserrat Mendez3
1médecin associé, Service Universitaire de Psychiatrie de l’Age Avancé (SUPAA), DP-CHUV, 2cand PhD, infirmier, Institut Universitaire de Formation et de Recherche en Soins (IUFRS), CHUV, 3médecin associée, Service Universitaire de Psychiatrie de l’Age Avancé (SUPAA), CHUV

L’état confusionnel aigu (ECA) est une complication fréquente chez la personne âgée hospitalisée. La démence et l’âge avancé sont les facteurs de risque les plus importants. L’ECA est un prédicteur indépendant pour une évolution défavorable. Il augmente les besoins en soin, la durée d’hospitalisation ainsi que la mortalité. La polymorbidité et la polypharmacie favorisent l‘ECA. La variabilité des causes de l’ECA justifie des mesures diagnostiques poussées afin de débuter, autant que possible, un traitement étiologique. La prévention ainsi que le diagnostic et la prise en charge précoces diminuent les conséquences graves de l’ECA.  

Symposium   | Deutsch

SY02-7: Flächendeckende Outcomemessung in der stationären Psychiatrie: „Direkter Nutzen der Messung für den Klinikalltag“ (SMHC) 

Ursula Fringer1, Achim Haug2, Bernhard Bührlen3, Thomas Meier4
1Klinik Sonnenhalde AG, 2Ärztlicher Direktor, Clienia Gruppe, 3Universitäre Psychiatrische Kliniken Basel, 4Chefarzt, Psychiatrische Dienste Süd, St. Gallen

Das Symposium soll mittels dreier Perspektiven (Klinische Aspekte, Schulungsaspekte und messtheoretische Aspekte) aufzeigen, wie ein direkter Nutzen der Qualitäts-Messungen im praktischen Klinikalltag entstehen kann und somit relevante Lernaspekte für die Qualitätsverbesserung genutzt werden können. 

Workshop | Deutsch

SY02-8: Delir im Alter 

Egemen Savaskan1, Dan Georgescu2
1Psychiatrische Universitätsklinik Zürich, 2Psychiatrische Dienste Aargau AG, Departement Gerontopsychiatrie

Delir ist ein akut auftretendes klinisches Syndrom und die häufigste Komplikation bei älteren hospitalisierten Patienten. Demenz und Alter sind die wichtigsten Risikofaktoren des Delirs. Delir ist ein unabhängiger negativer Prädiktor des Outcomes, und erhöht Pflegeaufwand, Mortalität und stationäre Verweildauer. Multimorbidität und Polypharmazie bei älteren Personen sind oft begünstigende Faktoren. Da die Ursache des Delirs vor allem im Alter sehr vielfältig sein kann, ist eine ausführliche Diagnostik notwendig, um entsprechende Therapien einleiten zu können. Die Früherkennung, Prävention und Ursachen spezifische Therapien können bei älteren betroffenen Personen die schwer wiegenden Folgen des Delirs vermeiden helfen. 

Workshop | Deutsch

WS02-1: Le départ ou partir non plus. Theoretische und praktische Reflexionen zu Abschiedsbriefen von Suizidenten 

Dragica Stojkovic
Universitäre Psychiatrische Kliniken Basel

Ziel des Workshops ist die Vermittlung von Forschungswissen zu Abschiedsbriefen von Suizidenten sowie die gemeinsame Erarbeitung von Möglichkeiten, Abschiedsbriefen im therapeutischen Kontext zu begegnen.  

Workshop | Deutsch

WS02-2: Timeslips - Kreatives Geschichtenerfinden für demenzkranke Menschen 

Ulrich Erlinger1, Sandra Oppikofer2
1Sanatorium Kilchberg, 2Zentrum für Gerontologie, Universität Zürich

Timeslips ist ein neues Psychotherapieverfahren, bei dem demenzkranke Menschen Geschichten zu Gemälden erfinden. Das Zentrum für Gerontologie der Universität Zürich setzt zusammen mit dem Sanatorium Kilchberg das Verfahren erstmalig auf der gerontopsychiatrischen Aufnahmeabteilung ein

Workshop | Deutsch

WS02-3: Aktuelle Fragen der Facharzt-Weiterbildung (SMHC)

Paul Hoff1, Erich Seifritz1, Ulrich Schnyder2, Martin Hatzinger3, Florian Riese4
1Psychiatrische Universitätsklinik Zürich, 2Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie, USZ, 3Psychiatrische Dienste Solothurn, 4Psychiatrische Universitätsklinik Zürich

Impulsvorträge und Diskussion zentraler aktueller Fragen der Weiterbildung zum/zur Facharzt/-ärztin für Psychiatrie und Psychotherapie (grundlegende Ziele, Anforderungen an die konkrete Gestaltung des Curriculums, Verhältnis ärztlicher und nicht-ärztlicher psychotherapeutischer Kompetenzen). 

  • Früh beginnen: Der Studienschwerpunkt Psychiatrie und Psychotherapie an der Universität Zürich
    Ulrich Schnyder 
  • Konsiliar- und Liaison-Psychiatrie: Entwicklungen und Perspektiven
    Prof. Dr. Martin Hatzinger
  • Zu komplex und zu teuer - wie weiter in der psychiatrischen Weiterbildung?
    Dr. Florian Riese

Workshop | Deutsch

WS02-4: Raupe, Puppe, Schmetterling – Metamorphosen als kreative Prozessförderung in der Katathym-Imaginativen Psychotherapie 

Anna Sieber-Ratti1, Marzio Sabbioni2
1Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften, Angewandte Psychologie, 2Lindenhofspital

Metamorphosen, Wandlungen oder Verwandlungen, kommen in den begleiteten Imaginationen der Katathym-Imaginativen Psychotherapie (KIP) oft vor und zeigen in einer bildhaften Symbolsprache Entwicklungsprozesse auf, die therapeutisch gefördert werden können.

Atelier | Français

WS02-5: Techniques de stabilisations 

Michael Schekter, Martine Oswald
Cabinet privé

Cet atelier a pour objectif de présenter des techniques de stabilisations utiles aux patients, pendant les séances thérapeutiques, lorsqu’ils sont bouleversés par des phases de transitions et également comme "outils" qu'ils peuvent emporter avec eux pour être utilisés entre les séances et dans leur vie quotidienne.

Atelier | Français

WS02-6: Qu’en est-il de l’objet quand ça change ? 

Myriam Vaucher, Gisèle Santschi
APPOPS

A partir de présentations cliniques, nous réfléchirons à ce qu’il en est des possibilités de remaniement interne dans des situations de transitions. Nous mettrons en discussion ce qui apparaît de la constitution de l’objet interne quand ça change et dégagerons les implications qui en découlent sur le plan de la technique psychothérapeutique.

Workshop | Deutsch

WS02-7: Ballade „Minotaurus“ von Friedrich Dürrenmatt: Psychologischer Hintergrund, Literaturwissenschafltiche Perspektiven, Diskussion

Christine Meyer1, Ulrich Weber2
1Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie FMH, Praxis in Bern, 2Wissenschaftlicher Mitarbeiter Schweizerisches Literaturarchiv Bern und Centre Dürrenmatt Neuchâtel

Woher komme ich? Wer bin ich? Wohin gehe ich? Diese Fragen begleiten unsere individuelle Menschwerdung und seelischen Herausforderungen in Zeiten von Übergängen und Schicksalsschlägen. Dürrenmatt hat sie in seine Ballade verwoben.

Workshop | Deutsch

WS02-8: Hometreatement - Vielfache Übergänge: Aufsuchende Familienarbeit liegt zwischen Sozialpsychiatrie und Sozialpädagogik; zwischen ambulant und stationär. 

Philipp Hauser-Schmid, Ursula Fuchs
Hometreatment Aargau HotA

Hometreatment Aargau HotA ist ein Pionierprojekt, das unter einem Dach drei verschieden intensive Formen aufsuchender Familienarbeit sowie eine zentrale Triage- und Koordinationsstelle vereint. Die gemeinnützige GmbH hat das Projekt aufgrund einer breiten Bedarfserhebung entwickelt und einen Leistungsauftrag vom Kanton Aargau zu dessen Umsetzung erhalten. Das aktuell 18 köpfige Team kann unter fachärztlicher Leitung seine Leistungen teilweise über die Grundversicherung finanzieren. Im ersten Betriebsjahr wurden bereits gegen 100 Familien aufsuchend behandelt. Bei über 80% der Familien war mindestens ein Mitglied aktuell psychiatrisch erkrankt. Das Referat berichtet über die bisherigen fachlichen und betrieblichen Erfahrungen und stellt die ersten Ergebnisse der begleitenden dreijährigen Studie durch die Hochschule Luzern vor.

Atelier | Français

WS02-9: De l’intrapsychique à l’intersubjectif 

Ferruccio Marcoli
ASP, Fondazione Istituto Ricerche di Gruppo

L’exposé trouve sa source dans l’essai Caesura (1975), où Bion reformule l’affirmation de Freud (dans Inhibition, symptôme et angoisse) selon laquelle “il y a beaucoup plus de continuité entre la vie intrautérine e la toute première enfance que ce que l’impressionnante césure de la naissance pourraît laisser penser” et – en présentant une procédure thérapeutique particulière dénommée “fare storie con i bambini” (littéralement : faire des histoires avec les enfants) – propose une application de sa péremptoire invitation à “investiguer la césure, non l’analyste,  non l’analysant, non le conscient, non l’inconscient, mais le lien, la synapse, l’humeur transitive-intransitive”.

Parallel Session 3 – Freitag, 13.09.2013 – 10.30 – 12.00 Uhr

Parallel Session 3 zum Download

Debatte | Deutsch

SY03-1: Miles Davis Halle
4-Ländersymposium: Noch 35 Jahre in der Psychiatrie: Wo wollen wir hin – und wo nicht?
4-Ländertreffen DGPPN-ÖGPP-SGPP-SIP

Hans Kurt1, Florian Riese2, Wolfgang Maier3, Georg Psota4, Roger Pycha5, Pierre Vallon6, Gerd Wermke7
1SGPP / Gruppenpraxis Weststadt, 2EFPT, Präsident, 3Präsident DGPPN, 4Präsident ÖGGP, 5SIP, 6Präsident SGPP, 7BVDP

Auch Berufsbilder befinden sich im Übergang. Nach einem einem Inputreferat vom Präsidenten der European Federation of Psychiatric Trainees EFPT, Dr.med. Florian Riese, werden die Repräsentanten der deutschsprachigen Fachgesellschaften gemeinsam mit dem dem Publikum über Herausforderungen und Chancen des Berufes Psychiater/in diskutieren. 

Symposium | Deutsch

SY03-2: Psychodynamische Psychiatrie in Klinik und Forschung 

Heinz Böker1, Joachim Küchenhoff2, Holger Himmighoffen1, Puspa Agarwalla2, Dorothea Jäckel2
1Psychiatrische Universitätsklinik Zürich, 2Psychiatrie Baselland

Standortbestimmung psychodynamischer Psychiatrie in der psychiatrisch-psychotherapeutischen Versorgung/Forschung. Inhalt: Ergebnisse der FIPP-Studie, Befunde/Bedeutung der OPD in Verlaufsforschung, Psychotherapie-WB und Neuroimaging-Studien, Beitrag der Befunde zur Weiterentwicklung der Praxis psychodynamischer Psychiatrie.  

Symposium | Deutsch

SY03-3:Die therapeutische Beziehung im Spannungsfeld zwischen Autonomie und Zwang 

Matthias Jäger1, Anastasia Theodoridou1, Tilman Steinert2, Daniel Ketteler3
1Psychiatrische Universitätsklinik Zürich, 2ZfP Südwürttemberg, 3Praxis in Zürich

Die therapeutische Beziehung, auch unter Berücksichtigung der verschiedenen Theorien, ist das Instrument in der Psychiatrie um Behandlungsaspekte wie Information, Diagnose, Therapie zu vermitteln. Sie kann aber auch Aspekte der Beeinflussung oder gar des Zwangs beinhalten, insbesondere wenn die Behandlungsbereitschaft eingeschränkt ist. 

Symposium | Deutsch

SY03-4: Burnout – Geschäftsmodell, Mythos und Realität 

Martin Ekkehard Keck1, Barbara Hochstrasser2, Beate Schulze3, Mazda Adli4
1Clienia Privatklinik Schlössli, 2Privatklinik Meiringen AG, 3University of Zurich, CMDP, 4Charité Universitätsmedizin Berlin

Symposium des Schweizer Expertennetzwerks Burnout (SEB) und der Schweizerischen Gesellschaft für Angst und Depression (SGAD):Die öffentliche und mediale Aufmerksamkeit auf den Begriff „Burnout“ zeigt den erheblichen Informationsbedarf unserer Gesellschaft und fördert als Nebeneffekt einen gefährlichen Wildwuchs selbsternannter Experten, die einen lukrativen Markt wittern. Eine kritische Auseinandersetzung mit dem Modebegriff „Burnout“ ist daher notwendig.

Symposium | Français

SY03-5: De la simplicité totalitaire de l’asile au libre chaos du logement privé 

Charles Bonsack1, Carla Garcia2, Christine Besse3, Eliane Bovitutti4, Pascale Ferrari5, Marie McCormick6, Gilles Bangerter7
1CHUV, 2SP-CHUV, 3DP-CHUV, 4Foyer du Rôtillon, 5DP-CHUV / HES la Source, 6EESP / DP-CHUV, 7HESAV

D’un système asilaire hiérarchisé et simple, l’hébergement psychiatrique est passé à un système ouvert, complexe et diversifié. L’objectif de ce séminaire est d’examiner les transitions de l’hébergement de l’hospitalisation au logement privé dans une perspective de rétablissement.

Symposium | Deutsch

SY03-6: Stationäre interdisziplinäre Eltern-Kind-Behandlung von psychisch kranken Eltern und ihren Kleinkindern (0-5 Jahre) in den Psychiatrischen Diensten Thurgau 

Silvia Reisch1, Claudia Henke2, Eva Nemeckova3
1LA KJPD Bereich Frühe Kindheit, 2Therap.Leitung, Erwachsene Eltern-Kind-Station PKM, 3LA KJPD Bereich Frühe Kindheit, Psychologin

Stationäre interdisziplinäre Behandlung von psychisch kranken Eltern und ihren Kindern (0-5 Jahre) auf der Eltern-Kind-Station der Psych. Dienste Thurgau. Vorstellung des Konzeptes aus erwachsenen - und kinderpsychiatrischer Sicht. Ausführliche Information über die Begleitforschung. Bericht über ein Fallbeispiel. 

Symposium | Deutsch & Français

SY03-7: Hypnosetherapie – Brücke zum Unbewussten und zu den Ressourcen 

J. Philip Zindel1, Claude Béguelin2, Josy Höller3
1, 2Service de pédopsychiatrie Bienne, 3Psychiatrische Tageskliniken SRO, Langenthal

Jenseits ihres verstaubten und vorurteilsbelasteten Namens steht die Hypnose heute als ein wissenschaftlich fundiertes und einzigartiges psychotherapeutisches Instrument da. Erfahrungs- und Ressourcenorientiertheit zeichnen sie aus. Drei Vorträge zeigen, wie sie auf vielfältige Weise in der Psychotherapie eingesetzt werden kann. 

Symposium |  Deutsch

SY03-8: Persönlichkeit und psychische Störung

Klaus Schmeck1, Kirstin Goth1, Lars Wöckel2
1Universitäre Psychiatrische Kliniken Basel, 2Clienia Littenheid AG

Bei der Diagnostik und Therapie von psychischen Störungen sollte der Erfassung von grundlegenden Persönlichkeitsmerkmalen eine hohe Bedeutung zukommen, da spezifische Persönlichkeitsmerkmale als Risikofaktoren für die Entstehung und Aufrechterhaltung verschiedener Arten von psychischen Störungen gesehen werden können. 

Workshop | Deutsch

WS03-1: Was haben Menschen mit geistiger Behinderung und ihre Angehörigen mit Kapitän Schettino von der Costa Concordia gemeinsam? 

Felix Brem1, Rita Erlewein2, Alois Grüter2, Beat Brechbühl2, Debora Silfverberg2
1SAGB/ASHM, 2Heilpädagogisch-psychiatrische Fachstelle Luzerner Psychiatrie

Menschen mit Behinderungen haben meist dieselben Übergänge zu bewältigen wie andere Menschen auch, doch sind diese aus verschiedenen Gründen oft einschneidender – beispielsweise bei Heimplatzierungen. Wie können wir diese Klippen auf dem Lebensweg gut umschiffen?

 

Workshop | Deutsch

WS03-2: Von der Inszenierung zur Trauer 

Thomas Umbricht1, Marianne Schneider Weber2
1Privatpraxis, 2IHM ZH Institut für Humanwissenschaftliche Medizin

Wir untersuchen Übergänge im therapeutischen Prozess psychoanalytischer Psychotherapien - wie können averbale Inszenierungen verstanden und entsprechende Übertragungs-/Gegenübertragungs-Konstellationen genutzt werden, um notwendige Trauer- und Trennungsprozesse einzuleiten? 

Workshop | Deutsch & Français

WS03-3: Als Therapeut, Arzt oder Psychologe im Übergang zur Krise

Peter Birchler, Michael Peltenburg
ReMed

Mit dem Thema Übergänge sind wir von ReMed in unserer Arbeit regelmässig konfrontiert. Kolleginnen und Kollegen, die im Rahmen von beruflichen und/oder privat-familiären Übergängen in eine Krise geraten sind, suchen seit Jahren zunehmend unsere Unterstützung und Begleitung.  

Workshop | Français

WS03-4: De l'autonomie aux soins ambulatoires sous contrainte... et retour

Stéphane Morandi
Centre Hospitalier Universitaire Vaudois-CHUV

Selon les nouvelles dispositions du Code Civil entrées en vigueur le 1er janvier 2013, une personne souffrant de troubles psychiques peut se voir imposer un traitement ambulatoire. Après une revue de la littérature concernant les soins ambulatoires sous contrainte, la mise en œuvre de ces mesures controversées, au niveau suisse, sera discutée. 

Workshop | Deutsch

WS03-5: Die Herausforderung im Umgang mit kindlichen Traumatisierungen – gehemmte Übergänge in der Behandlung erwachsener psychiatrischer Patienten 

Andres Ricardo Schneeberger1, Kristina Münzenmaier2
1Psychiatrische Dienste Graubünden; Albert Einstein College of Medicine, Universitäre Psychiatrische Kliniken Basel, 2Albert Einstein College of Medicine

Kindliche Traumatisierungserfahrungen können die Symptomatik, die Ausprägung und Therapiefähigkeit psychiatrischer Erkrankungen negativ beeinflussen. Anhand der Resultate einer in New York, USA durchgeführten Studie an einer Population mit schweren psychiatrischen Erkrankungen werden diese Zusammenhänge dargestellt. Ein besonderes Augenmerk wird auf die klinischen Folgen, Symptomausprägungen und Auswirkungen auf psychopharmakologische Behandlungen geworfen. Möglichkeiten eines traumaspezifischen Ansatzes der Befunderhebung und der Behandlungsmöglichkeiten werden vorgestellt. 

Workshop | Deutsch

WS03-6: Patientenaufklärung und -dokumentation bei Psychopharmakotherapie / SVPC 

Alexander Zimmer1, Julius Kurmann2
1Psychiatrie Baselland, 2Luzerner Psychiatrie

Die Worksphopleiter haben bestehende Medikamenten-Aufklärungsbögen weiter entwickelt und möchten deren Anwendung vorstellen.  

Workshop | Deutsch

WS03-7: CBASP - störungsspezifische Psychotherapie für chronisch depressive Patienten - im stationären Behandlungssetting 

Stefanie Berg, Sabrina Triacca
Clienia Schlössli AG

Im Workshop soll die Umsetzung von CBASP ("Cognitive Behavioral Analysis System of Psychotherapy) im stationären Behandlungssetting am Beispiel der Depressionsstation der Clienia Privatklinik Schlössli vorgestellt werden. Anhand praktischer Beispiele, insbesondere zur therapeutischen Beziehungsgestaltung, werden die spezifischen CBASP Interventionen erarbeitet. Deutlich wird dabei die Bedeutsamkeit erfolgreich gestalteter Übergänge im interdisziplinären Behandlungsteam. 

Atelier | Français

WS03-8: Collaboration entre chercheurs et cliniciens autour d’une dépression du post-partum 

Sandrine Valloton1, France Frascarolo2, Hervé Tissot2, Nicolas Favez3, Jean-Nicolas Despland4
1Hôpital de Cery , CHUV, 2UR-CEF / IUP,  3Université de Genève, 4Institut Universitaire de Psychothérapie, CHUV

Après avoir décrit les principes et la procédure des deux séances composant les « consultations systémiques » (1ère séance : questions des thérapeutes, enregistrements de jeux familiaux/ 2ème : feed-back et discussion), un cas de dépression du post-partum, illustrera la richesse et l’utilité de cette collaboration entre chercheurs et cliniciens. 

Parallel Session 4 – Freitag, 13.09.2013 – 13.30 – 15.00 Uhr

Parallel Session 4 zum Download

Symposium  | Deutsch & Français

SY04-1: Sozialpsychiatrie: Utopie des 21. Jahrhunderts?

Hans Kurt1, Helene Beutler2, Christian Haring3, Roger Pycha4, Luc Ciompi5
1Gruppenpraxis Weststadt, 2Universitäre Psychiatrische Dienste Bern, Direktion Kinder- und Jugendpsychiatrie, SSPPEA, 3Landeskrankenhaus Hall in Tirol, ÖGPP, 4Psychiatrischer Dienst Bruneck, Italien, SIP, 5 vorm. Chefarzt Sozialpsychiatrische Universitätsklinik Bern

Die soziale Dimension ist in der Psychiatrie ein unverzichtbarer Bestandteil. Unter dem zunehmenden Spardruck und der Ökonomisierung in der Medizin wird "das Soziale" in den Hintergrund gestellt. Ausgehend von der italienischen Reformbewegung und österreichischen Erfahrungen werden Grenzen und Perspektiven der Sozialpsychiatrie in der aktuellen Versorgung auch aus der Sicht der Kinderpsychiatrie und unter Berücksichtigung des sozialen Status der Patienten vorgestellt.

Symposium | Deutsch

SY04-2: Preisträgersymposium Facharztarbeiten 2013 

Armida Seitz-Palladini1, Florian Riese2, Daniel Bielinski3
1Ständige Kommission für Weiter- und Fortbildung der SGPP, 2Schweizerische Vereinigung Psychiatrischer Assistenzärztinnen und Assistenzärzte, 3Schweizerische Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie 

Jedes Jahr prämiert die SGPP drei schriftliche Arbeiten, die für den zweiten Teil der Facharztprüfung eingereicht werden und exemplarisch für hochstehende psychiatrisch-psychotherapeutische Behandlung sind. An diesem Symposium stellen die Preisträger ihre Arbeiten vor und erhalten ihre Preise.

Symposium | Français

SY04-4: La psychothérapie au défi du virtuel 

Gabriel Thorens1, Olivier Simon2, Sophia Achab1, Daniele Zullino1
1Hôpitaux universitaires de Genève, 2Centre du jeu excessif

Le concept de cyberaddiction, qui existe depuis bientôt 20 ans, reste controversé. Les thérapeutes doivent faire face à une demande croissante de patients ou de proches qui consultent pour cette problématique. Ce symposium se propose de faire le point sur l’épidémiologie, la définition du trouble, son étiologie et ses traitements. 

Symposium | Français

SY04-5: Transition vers l’age adulte : Les incontournables

Laurent Holzer1, Benjamin Boutrel2, Olivier Halfon3, Alessandra Solida-Tozzi4, Régis Marion-Veyron4, Philippe Conus5
1Service Universitaire Psychiatrie Enfant Adolescent, Lausanne, 2Centre de Neurosciences Psychiatriques, Lausanne, 3SUPEA Lausanne, 4Section Minkowski, Département de Psychiatrie, Lausanne, 5Département de Psychiatrie, Lausanne

La transition vers l’âge adulte est un processus complexe et graduel qui s’appuie sur différents axes incontournables, des bases neurobiologiques jusqu’aux aspects de la cognition sociale, et durant laquelle les principales psychopathologies sont susceptibles d’émerger ou se modifier, avec des enjeux spécifiques concernant les psychoses. 

Symposium | Deutsch

SY04-6: Psychische Gesundheit bei Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen: eine Herausforderung für politische Anliegen.
Organisiert vom Aktionsbündnis psychische Gesundheit Schweiz

Franziska Rabenschlag1, Andy Tschümperlin2, Margrit Dubi3, Lydia Bosshard3, Rita Anton4, Urs Brandenburger5
1Universitäre Psychiatrische Kliniken Basel, 2Nationalrat, 3Stiftung Melchior, 4CEO, Universitäre Psychiatrische Kliniken Basel, 5Lic.oec.HSG

Die Prävention und Behandlung von psychischen Erkrankungen, die Stigmatisierung sowie die Integration von Betroffenen erfordert übergeordnete politische Strategien. Am Symposium zeigen Betroffene, Politiker und Fachpersonen aus Organisationen den politischen Handlungsbedarf sowie Lösungsmöglichkeiten und diskutieren diese mit Ihnen. 

Symposium | Deutsch

SY04-7: Übergänge der teilstationären und ambulanten Versorgung 

Harald Müller1, Axel Weiss2, Christian Imboden3, Udo Finklenburg4
1Sanatorium Kilchberg, Privatklinik für Psychiatrie und Psychotherapie, 2Psychiatrisches Zentrum Appenzell Ausserrhoden, 3Psychiatrische Dienste Solothurner Spitäler AG, 4Pflegedienst „just do it“, Biel

Die Beiträge des Symposiums befassen sich mit der aktuellen Situation der Tageskliniken in der Schweiz, integrierte tagesklinische Übergänge von stationären zu ambulanten Settings einer Depressionsstation sowie poststationären- psychosozialen Angeboten von Pflegefachpersonen im Übergang von stationär nach ambulant. 

Symposium | Deutsch

SY04-8: Stationäre Psychotherapie bei Störungen der Emotionsregulation 

Silke Bachmann1, Peter Peiler2, Christoph Fuhrhans1, Florian Hug1, Margitta Backes1, Lars Wöckel1
1Clienia Littenheid AG, 2Clienia Schlössli AG

Bei der Behandlung von Emotionsregulationsstörungen hat sich die Dialektisch-Behaviorale Therapie (DBT) durchgesetzt. Wir stellen die Ausweitung auf Jugendliche (DBT-A) vor sowie zwei Modelle, in denen DBT stationär durch die Schematherapie (ST) ergänzt bzw. parallelisiert wird. 

Workshop | Deutsch

WS04-1: Teach the Teacher Kurs für KaderärztInnen 

Julius Kurmann1, Joachim Küchenhoff2
1Luzerner Psychiatrie, 2Psychiatrie Baselland

Teach the teacher-Kurs Weiterbildungssupervision Im Weiterbildungsprogramm werden 30 Weiterbildungssupervisionen gefordert. Da dies für viele vorgesetzte KaderärztInnen neu ist, werden wir in diesem Workshop Zweck, Aufgabe und Funktion dieser Weiterbildungssupervision thematisieren. 

Atelier | Français

WS04-2: Le modèle de "l’Intervention Systémique Brève" 

Claudio Carneiro1, Christel Vaudan2, Darwiche Joëlle3, Despland Jean-Nicolas4, Deroten Yves4
1CHUV Les Boréales, 2Consultation Couple-Famille DP-CHUV, 3IUP-DP-CHUV, 4IUP DP-CHUV

L’atelier porte sur l’Intervention Systémique Brève (ISB), modèle de thérapie pour couple et famille en 6 séances. Le manuel thérapeutique, ainsi que des résultats de recherches sur l’efficience de l’ISB seront présentés. Le cas clinique d’une thérapie d’un couple traversant la période de la transition à la parentalité sera illustré. 

Workshop | Deutsch

WS04-3: Vom Irrenarzt zum Clinical Decision-Maker - das Berufsbild des Psychiaters im Wandel der Zeit 

Dan Georgescu1, Florian Riese2
1Psychiatrische Dienste Aargau, Departement Gerontopsychiatrie, 2Schweizerische Vereinigung Psychiatrischer Assistenzärztinnen und Assistenzärzte

Was muss ein Psychiater in Zukunft können und leisten? Durch angrenzende Berufs- und Wissensfelder und durch sich wandelnde Bedürfnisse der Patienten ist die Psychiatrie einem enormen Veränderungsdruck ausgesetzt. Der Workshop soll als Forum im Rahmen der aktuellen Diskussion zum Berufsbild des Psychiaters in der Schweiz dienen. 

Workshop | Deutsch

WS04-4: Aufbau personenzentrierter Interventionsformen in der Kantonalen Psychiatrischen Klinik des Kantons Tessin 

Thomas Emmenegger, Fiorenzo Bianchi
Organizzazione Sociopsichiatrica Cantonale

In der Clinica Psichiatrica Cantonale führte man teambasierte und personenzentrierte Betreuungsansätze ein, um die Behandlung von Personen mit schweren psychischen Erkrankungen zu verbessern und Formen von Zwang zu vermindern. Anhand der Resultate werden Themen der Akuität der Erkrankung (akut vs anhaltend) und der Teambasiertheit diskutiert. 

Atelier | Français

WS04-5: Y-a-t-il un pilote dans les transitions ? 

Nathalie Koch1, Charles Bonsack2, Jaques Gasser2, Eric Bonvin3, Gérald Klinke4
1CHUV, 2Département de Psychiatrie - CHUV, 3Direction générale Hôpital du Valais, 4Psychiatre et Psychothérapeute, Lausanne

Comment faire de la bonne gestion et de la bonne clinique simultanément ? Plusieurs niveaux sont concernés : Les décideurs politiques sont-ils suffisemment informés des enjeux de la santé mentale pour définir la carte de route ? Les indicateurs permettent-ils d’informer tout les partenaires? Les cliniciens ont-ils appris à piloter les moyens à disposition ?  

Workshop | Deutsch

WS04-6: Störungen der Geschlechtsidentität über die Lebensspanne 

Bernd Krämer1, Dagmar Pauli2
1Psychiatrische Dienste Solothurn, 2Kinder- und Jugendpsychiatrischer Dienst Universität Zürich

Im Workshop werden der internationale Forschungsstand und die aktuelle Diskussion der Behandlungsstrategien der Geschlechtsidentitätsstörungen im Jugendalter referiert. Die Organisation der Spezialsprechstunde sowie Erfahrungen und erste Ergebnisse werden vorgestellt. 

Workshop | Deutsch

WS04-7: Ethische Fragestellungen in der Kinder- und Jugendpsychiatrie 

Alain Di Gallo, Regine Heimann, Stella Reiter-Theil
Universitäre Psychiatrische Kliniken Basel

Die Kinderpsychiatrische Klinik der Universitären Psychiatrischen Kliniken Basel entwickelt Zielkriterien für die Beantwortung ethischer Fragestellungen und erprobt deren Implementierung in die Routineabläufe. Im Workshop wird das Vorgehen vorgestellt und diskutiert.